Am vergangenen Samstag fand in der Rudolf-Harbig-Halle in Viernheim das Qualifikationsturnier der männlichen A-Jugend statt. Mit sechs Punkten aus drei Spielen und einem beeindruckenden Torverhältnis von 57:26 haben wir uns souverän für die Bezirksoberliga qualifiziert.

Im ersten Spiel gegen TSV Amicitia Viernheim war der Start noch etwas holprig. Die Jungs erspielten sich zwar hervorragende Chancen am Fließband, aber die Verwertung ließ noch viel Raum nach oben. Im Verlauf der Partie fanden wir die richtige Betriebstemperatur, und der Vorsprung wuchs kontinuierlich bis zum 16:8 Endstand.
Im zweiten Spiel gegen TV Sinsheim, dem stärksten Gegner in unserer Quali-Gruppe, präsentierten wir uns dann von der ersten Minute hellwach. Die Abwehr agierte nahezu fehlerfrei, gewann viele Bälle und leitete daraus schnelle Gegenstöße ein. Die Torhüter trugen mit etlichen sehenswerten Paraden ebenfalls dazu bei, dass wir uns schnell absetzten. Der Endstand von 22:8 war auch in dieser Höhe vollauf verdient – eine beeindruckende Leistung unserer Jungs.
Das dritte Spiel gegen JSG Heidelberg war ein zäher Kampf. Heidelberg lief in vielen Angriffen ins passive Spiel, Geduld in der Abwehrarbeit war gefragt. In der Offensive griffen die Abläufe, aber wir ließen im Abschluss viel zu viel liegen. So dauerte es bis in die letzten zehn Minuten des Spiels, bis wir entscheidend davonziehen und einen am Ende erneut ungefährdeten 19:10 Sieg feiern konnten.
Das Team überzeugte im Turnier in allen Mannschaftsteilen – besonders erfreulich dabei ist, dass sich alle Feldspieler in die Liste der Torschützen eintrugen.
Die Qualifikation zur Bezirksoberliga ist somit in trockenen Tüchern – zusätzlich wäre die Mannschaft auch direkt für die Teilnahme an den Quali-Turnieren zur Baden-Württemberg Oberliga berechtigt.
Aufgrund des sehr engen Kaders und der geplanten Unterstützung der Männermannschaften, haben Trainer und Spieler jedoch gemeinsam beschlossen, auf die Chance zur Qualifikation zur Oberliga Baden-Württemberg für die kommende Saison zu verzichten. Die Entscheidung ist definitiv nicht leicht gefallen, aber wir sehen darin die beste Möglichkeit, unsere Kräfte sinnvoll zu bündeln und die enge Verzahnung mit dem Aktiven-Bereich ideal zu fördern.
Es spielten:
Noah Braun, Jasper Tesarz (beide TW), Elia Fuchslocher (12), Deniz Vehabovic (9), Elias Wiggershaus (8), Max Wolß (8), Moritz Knogler (7), Leonard Schröder (5), Friedrich Röhl (4), Niels Rederath (2), Yannic Helth (1), Benjamin Schalk (1)
